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Kinderrechte Kongress 2021 – „Aufwachsen-Gerecht-Gestalten • Kinderrechte in Alltag und Politik“

Donnerstag, 16. September, 14:00Freitag, 17. September, 13:00

externe veranstaltung

Details

Beginn:
Donnerstag, 16. September, 14:00
Ende:
Freitag, 17. September, 13:00
Veranstaltung-Tags:
, ,
https://www.kinderrechte-kongress.de/kongress-2020

Veranstaltungsort

Online

Veranstalter

OUTLAW. die Stiftung
E-Mail:
info@outlaw-diestiftung.de
https://www.kinderrechte-kongress.de/veranstalter

Kinder sind einerseits vollwertige Akteure ihres eigenen Lebens vom ersten Tag an, also Träger aller Grundrechte aus unserer Verfassung, wie andererseits in besonderer Weise schutzbedürftig – je jünger, desto mehr. Daher gibt es die Kinderrechtskonvention als Konkretisierung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte für eine besonders schutzbedürftige Gruppe.

Eine von den Kinderrechten ausgehende Politik muss daher auch beides sein:

  • Politik mit und von Kindern als vollwertige Akteure ihrer Interessen, mit Formaten und Konzepten, die dieses Versprechen auch real einlösen: Kindern die Formulierung, Vertretung und Durchsetzung ihrer Interessen tatsächlich ermöglichen – in diesem Sinne eine Politik von Kindern.
  • und eine Politik für Kinder, eine Politik also, die in generationaler Verantwortung Erwachsener dafür sorgt, fundamentale Interessen der nachwachsenden Generationen zu vertreten; dieses betrifft „gelingendes Aufwachsen“, aber auch Handeln und Denken im Sinne von Nachhaltigkeit für in Zukunft lebende Kinder und junge Menschen.

Beide Politikperspektiven müssen die Tatsachen sozialer Ungleichheit zur Kenntnis nehmen, unter anderem wie gerade Armut in ihren vielfältigen Ausprägungen für das „Nichtgelingen“ von Aufwachsen ursächlich sein kann.

Organisation und Beteiligte:

Der Kongress will online Raum und Rahmen bieten, über Bedeutung und Praxis der Kinderrechte zu debattieren, und er will kritisch danach fragen, was und wie Kinderrechte konkret dazu beitragen, allen Kindern ein gelingendes Aufwachsen zu ermöglichen.

Mit Vorträgen, (kurzen) Inputs oder Workshops beteiligen sich u.a. (in alphabetischer Reihenfolge):

Prof. Dr. Jutta Allmendinger (Wissenschaftszentrum Berlin), Prof. Dr. Tanja Betz (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Dr. Heide-Rose Brückner (Kinderfreundliche Kommunen e.V. von UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk), Teresa Bücker (Journalistin), Dr. Katharina Gerarts (Karl Kübel Stiftung), Anne Janz (Staatssekretärin für Soziales und Integration des Landes Hessen), Uwe Josuttis (Kinderrechteinstitut), Christa Kaletsch (Makista e.V.), Claudia Kittel (Deutsches Institut für Menschenrechte), Bianka Pergande (Deutsche Liga für das Kind), Björn Redmann (Kinder- und Jugendhilferechtsverein e.V.), Daniela Ritter (Kinder- und Jugendbüro Stadt Kassel), Prof. Dr. Christian Schrapper (OUTLAW.die Stiftung), Birgit Schröder, u.a. (ISA Münster), Finn Siebold (Bildungswerk für Schülervertretung und Schülerbeteiligung e.V.), Prof. Dr. Friederike Wapler (Uni Mainz), Miriam Zeleke (Beauftragte für Kinderrechte der Hessischen Landesregierung).

 

Weiterführende Hinweise sowie die Anmeldung finden Sie unter: https://www.kinderrechte-kongress.de/kongress-2020

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